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MIt Lightriding schneller zum Surfen nach Hawaii

Lightriding macht die Seen vor unserer Haustür zur perfekten Spielwiese für Ein- und Aufsteiger im Windsurfen. Es bringt extrem viel Spaß und schult dabei in idealer Weise gerade bei Leichtwind. Das bringt einen schneller nach Hawaii.

 

Mit Lightriding schneller zum Surfen nach Hawaii

Eine neue Spiel- und Übungsform des Windsurfens macht die Seen vor unserer Haustür zur perfekten Spielwiese für Ein- und Aufsteiger im Windsurfen. Lightriding bringt extrem viel Spaß und schult dabei in idealer Weise gerade bei Leichtwind. Somit wird der Traum vieler Surfer schneller Wirklichkeit: Einmal auf Hawaii Wind und Wellen surfen.

 

Jedes Jahr stellen hunderte deutsche Surfschulen meist an Urlaubsdestinationen über 30.000 Windsurf-Grundscheine aus. Einer Studie zu Folge sind 10 Millionen Menschen in Deutschland an Surfen interessiert. Das Problem dabei ist nur, dass die meisten davon nicht an idealen Surf-Orten wohnen und bei geringem Wind nicht aufs Wasser gehen. Lightriding knüpft genau dort an, wo der Windsurf-Grundschein aufhört. Es funktioniert bereits bei Bedingungen, die an jedem See sogar bei sehr wenig Wind vorzufinden sind. Das macht das Steigern enorm leicht, denn zum Lightriden kann man nahezu immer aufs Wasser.

 

„Gerade Aufsteiger, die einigermaßen hin und herfahren können, glauben, sie brauchen mehr Wind, um weiterkommen zu können. Lightriding setzt genau hier an und gibt Übungsformen, um z.B. schneller eine Halse zu lernen und dann viel schneller zur Powerhalse zu kommen. Segel- und Brettkontrolle verbessern sich erheblich, wenn man ganz kontrolliert bei leichtem Wind übt, was man später bei viel Wind und anspruchsvollen Bedingungen umsetzen will. Am besten übt man durch Ausprobieren: Ski-Schüler fahren heute auch schon rückwärts zum Üben“, sagt Bernd Flessner, mehrfacher Windsurf-Weltcupsieger und von 1995 bis 2011 durgehend Deutscher Meister im Windsurfen.

 

„Lightriding erfindet Windsurfen nicht neu und es ist keine komplett neue Sportart. Es ist vielmehr die Idee, selbst im Ein- und Aufsteigerbereich und bei leichtem Wind z.B. am See bereits spannende Bewegungen zu üben, um einfach schneller besser zu werden. Egal ob man an einem super Surf-Spot wohnt oder am Baggersee. Damit ist Lightriding eine willkommene Ergänzung eines ohnehin faszinierenden Sports“, so Rainer Ramelsberger, Geschäftsführer des Surfbrett-Produzenten Cobra International und WOW-Vorstand.

 

„Es vergeht kaum ein Surftag, bei dem man beim Lightriding nicht etwas Neues erlernt. Dabei steht weniger die Geschwindigkeit als vielmehr die Kontrolle im Vordergrund. Das Spiel mit Wind und Wasser ist das Besondere“, sagt Martin Brandner, Brand Manager von JP-Australia und Vorstandsmitglied von World of Windsurfing e.V. (WOW).

 

Folgende Punkte charakterisieren laut WOW Lightriding am treffendsten:

 

  • Mehr Zeit auf dem Wasser: Lightriding macht Windsurfen auch bei sehr leichtem Wind möglich, das Warten auf Wind hat somit ein Ende, die Übungspausen zwischen den Windsurf-Urlauben reduzieren sich

  • Mehr Spaß bei Leichtwind: Lightriding bietet auf spielerische Weise Windsurfern die Möglichkeit, auch bei sehr wenig Wind enorm viel Spaß auf dem Wasser zu haben.

  • Einfach zu Erlernen und schneller Fortschritt: Selbst bei Leichtwind stellen sich - vom Beginner bis zum Könner – schnelle Erfolgserlebnisse ein

  • Keine Grenzen oder Regeln: Das Ziel ist die Kontrolle über Brett und Segel. Erlaubt ist, was Spaß macht.

  • Weniger Druck: Stärkere Winde oder kleinere Boards geben dann Gelegenheit, das neu Erlernte auf die Probe zu stellen

    Von B wie „Backwinded“ bis S wie „Switch Stance“

    Gehen wir ins Detail, wird die Vielfalt von Lightriding deutlich. Anstatt einer Körperposition in Fahrtrichtung gibt es beim Lightriding drei sinnvolle Körperpositionen auf dem Brett. Das Ergebnis sind sehr viel mehr Möglichkeiten, als einfach gerade aus zu fahren. Beispielsweise gehört das  „Switch Stance“ – Rückwärtsfahren – beim Lightriding zu den drei Grundpositionen. Auch das im Surf-Jargon genannte „Backwinded“ ist eine der drei Basispositionen beim Lightriding. In dieser Lage wird das Segel in die effektivste (90 Grad) Position zum Wind gedreht. Dieses Manöver zählt zur Grundausstattung und ist die Ausgangsposition für viele Tricks und Wendemanöver.

     

    Zahlreiche Materialeinstellungen werden auf ein Minimum reduziert

    Abgesehen von der Technik ist auch die Materialwahl vereinfacht. Während es beim Windsurfen bei starkem Wind je nach Surfer und Bedingungen eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Einstellungen gibt, nutzt man beim Lightriding recht großvolumige Boards – zum Beispiel auch aufblasbare WindSUP-Boards sind gut geeignet – und kleine leichte Riggs. „Für das Lightriding haben wir heute sehr attraktives Material, das es den Ein- und Aufsteigern deutlich erleichtert, schnell besser zu werden. Dabei hält ein neuer Gedanke beim Lightriding Einzug: man sollte nicht zu schnell auf zu kleines Material wechseln, denn das erschwert den Fortschritt.“ sagt Craig Gertenbach, langjähriger Brandmanager bei Fanatic. Hierfür bieten die führenden Windsurf-Anbieter bereits attraktive Komplettsets an, die z.B. mit teilbaren Segelsystemen und aufblasbarem Segel oder Boards sogar noch das Material-Lagerungsproblem vieler Windsurfer lösen können.