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Übers Wasser gleiten – mit Armkraft oder dem Wind im Segel

Stand Up Paddling ist im Trend. Neue Crossover-Boards können aber noch mehr: Verbunden mit einem Windsurf-Segel sind sie multifunktional und bieten auch den ultimativen Adrenalinkick des Windsurfens.

Stand Up Paddling als Workout der Promis, Yoga-Übungen auf dem SUP-Board oder SUP-Rennen in der gesamten Republik – in letzter Zeit haben wir viel über den neuen Trendsport gelesen. Und tatsächlich bietet Stand Up Paddling, das Stehen und Paddeln auf einem Surfbrett, vieles: Es trainiert Rumpf- und Beinmuskulatur, schult die Balance und ermöglicht es dem Paddler, einzutauchen in eine magische Wasserwelt fernab vom Trubel der Ufer.

Die neuesten SUP Crossover-Boards gehen aber noch viel weiter: Sie können mit einem Windsurfsegel kombiniert werden und bieten bei Wind den ultimativen Adrenalinkick des Gleitens über das Wasser. So hat der Paddler die freie Wahl zwischen besinnlicher „Wasserwanderung“ auf dem SUP oder sportlicher Herausforderung beim Windsurfen.

Zum Transport ist heute auch kein Kleinbus mehr nötig: Die Boards sind aufblasbar ("Inflatables") und lassen sich problemlos in einer mitgelieferten, großen Tasche verstauen. Die Pumpe zum schnellen Aufblasen vor Ort ist im Lieferumfang enthalten.

Warum kombinieren?

Stand Up Paddling ist toll, das ist unbestritten. Wer aber zum eher meditativen Paddeln einen zusätzlichen Reiz wünscht, kann mit den neuen Crossover-Boards in wenigen Griffen ein einfaches Windsurfsegel montieren.

Windsurfen geht, ganz anders wie beispielsweise das Kitesurfen, schon bei wenig Wind. Die Windsurf-Profis schwören: Hat man erst einmal die ersten Meter des Gleitens geschafft, ist man süchtig. Wasser, Wind, Geschwindigkeit – diese Kombination macht nicht nur glücklich, sondern außerdem topfit.

Dabei sind die Segel heutzutage so leicht und drehfreudig, dass man damit schnell und einfach die ersten Meter übers Wasser macht. In einem Kurs lernt man die ersten Schritte in wenigen Stunden.

Wo geht’s?

SUPen kann man eigentlich überall, wo es Wasser gibt: Seen, Flüsse, Meer oder Ozean. Anfänger sollten sich von starken Wellen und den Strömungen fließender Gewässer fernhalten. Windsurfen kann man ab einer Windstärke von etwa 5-6 Knoten. Das entspricht einer gekräuselten Wasseroberfläche mit kleinen Wellen, die Blätter der Bäume bewegen sich. Diese Windverhältnisse findet man eigentlich in ganz Deutschland, auch während der Sommermonate. Im Zweifel: Windvorhersage prüfen! Das Gleiten ist ab ca. 10-12 Knoten möglich.

Einen geeigneten Windsurf-Spot in Deiner Nähe findest Du zum Beispiel hier:  http://www.vdws.de/wassersportcenter/deutschland/

Was brauche ich?

Viele Hersteller bieten Inflatable SUPs mit Mastfußhalterung. Hier eine Auswahl von Boards mit den dazu passenden Segeln:

Kombination Fly Air Premium Touring & Soul.Wave (Fanatic/North Sails)

Dank spezieller Double Layer Technologie bietet das Fly Air Premium Touring Board (Fanatic) ein Maximum an Performance; es ist extrem haltbar und erhält auch unter höchster Belastung seine Form. Ein ausgezeichnetes SUPBoard für ausgedehnte SUP-Touren auf Flüssen oder Seen.

Dazu passt das Soul.Wave Segel von North Sails: Auch fortgeschrittene Einsteiger werden mit diesem Segel ihre Freude haben – es performt zuverlässig auch bei leichtem Wind und böigen Verhältnissen und ist dabei einfach zu handhaben.

Kombination WindSUP Inflatable Fun & SUPersail Compact von Starboard

Das WindSUP Inflatable (erhältlich in vier verschiedenen Größen und zwei Varianten) ist sehr robust und mit einem vollen EVA Deck ausgestattet. Das Board ist sehr steif und daher bestens zum SUPen und Windsurfen geeignet.

Besonderes Highlight ist das speziell dafür konzipierte SUPersail Compact: Der Mast lässt sich in vier, der Gabelbaum in drei Teile auseinandernehmen, sodass Segel und Board zusammen in einen großen Rucksack passen.

Weitere Crossover-Boards

Weitere Crossover-Boards bieten beispielsweise die Hersteller JP Australia (http://jp-australia.com) oder Tabou (www.tabou-boards.com)

Tipp: Wer das Budget schonen und dabei nicht auf die Windsurf-Option verzichten möchte, kann bei der Surfschule vor Ort ein einfaches Tuchsegel leihen. Eventuell geben die Schulen gebrauchte Segel auch zu einem fairen Preis zum Verkauf ab!